DEUTSCH - GEORGISCHES ZENTRUM
FÜR INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN


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Motsameta

Es heisst, dass der Hügel des “Propheten Ilja”,
an dessen Westhang Gelati gelegen ist, einst
von 200 Kapellen bedeckt war. Ob Legende
oder Wahrheit - geblieben ist nichts von ihnen.
Biegt man aber aus Kutaissi kommend circa einen Kilometer vor der Abfahrt zur Akademie nach rechts ab, gelangt man nach wenigen Minuten Fahrzeit zu einigen Meilern auf der rechten Seite der Strasse, in denen Ziegel gebrannt werden. Hat man sie passiert, stösst von links ein Fahrweg auf die Strasse, über den man nach wenigen Metern zu einer der historisch berühmtesten christlichen Wallfahrtsorte

Motsameta

Foto: Fam.Schneiders

Georgiens gelangt, der auf einem steilen Felsvorsprung das Tal eines in der Tiefe schäumenden Bergflusses überblickt.
Das Ensemble, zu dem eine Kapelle, ein Glockenturm und das direkt am Abhang liegende Pfarrhaus gehören, ist den Brüdern Konstantin und Dawid geweiht, deren Reliquien hier aufbewahrt werden. Die beiden Brüder aus einem Fürstengeschlecht hatten sich gegen die Schreckensherrschaft Murwands des Tauben (8. Jh.) erhoben, der sie steinigen und die Leichen im Fluss versenken liess.
Die Kirche, in der die Reliquien aufbewahrt werden, ist architektonisch eher unscheinbar, aber im Innern von einer heiteren Feierlichkeit. Der Altar mit den Reliquien von Konstantin und Dawid befindet sich in der Ostapsis. Um in den Genuss ihrer Wunderkraft zu kommen, muss man durch einen engen Gang hindurch kriechen, was wohl den Leidensweg der beiden Fürsten symbolisiert.

Aus: “Georgien entdecken” von Thea Kvastiani, Vadim Spilanski, Andreas Sternfeldt

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